Seite auswählen
Abschlussbericht zur Vorbereitung und Durchführung Die Idee zu einem Kirchentag entstand im Herbst 2013, angestoßen durch eine Bemerkung der Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler. Der Prodekanatsausschuss beschloss daraufhin, (Prodekanats)Konferenz und (Prodekanats) Synode zu befassen, die noch im November 2013 für das Jahr 2016 einen Regionalen Kirchentag beschlossen. Zur Vorbereitung traf sich in den Jahren 2014/2015 ein Kreis von ca. 10 Ehren- und Hauptamtlichen sechsmal: dabei wurden Zeitpunkt, Orte, Motto, Programmschmata festgelegt. In die „heiße“ Planungsphase gingen wir mit einem kleinen Kernteam und einer sog. Große Planungsrunde, bei der alle Kirchengemeinden, Jugend, Diakonie, Kirchenmusik etc. eingebunden waren. Die Mitwirkung der Hauptamtlichen beim Programm wurde im letzten Halbjahr, die Gewinnunge von ca. 80 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in den letzten drei Monaten erreicht. Das Dekanat München unterstützte uns bei Werbung, Presse und Fundraising Das Motto „Mir wird nichts mangeln“ aus Psalm 23 erwies sich schnell als höchst aktuell, vielseitig in der Auslegung und Anwendung und ließ Raum zum Andocken von Fragen des Glaubens, der Religion und Gesellschaft. Als Struktur wählten wir in unserem flächigen, aus 7 Stadt- und 7 Umlandgemeinden bestehendem Prodekanat einen dezentralen Beginn am Freitag an drei Orten (Evangeliumskirche, Dachau, Unterschleißheim), um dann  zentral einen Kirchentag am Samastag mit einem Schlussgottesdienst am So zu planen. Diese Struktur hat sich bewährt. Der Hauptveranstaltungsort München-Milbertshofen war eine gute Wahl: er liegt zentral, der Curt-Mezger-Platz lädt in die Öffentlichkeit wirkend auch Laufpublikum ein und bietet mit Evangelischer Dankeskirche, katholischer Pfarrkirche St. Georg, einem Kulturhaus mit mehreren Räumen, einer Bühne auf dem Curt-Mezger-Platz und der benachbarten Mittelschule (Turnhalle) die Möglichkeit, bis zu 8 Veranstaltungen gleichzeitig zu stemmen. Das Programm sollte die Vielfalt von Theologie / Gesellschaft / Kultur / Musik mit bekannten Namen spiegeln, aber auch Mitwirkung diverser Chöre/Musikgruppen zulassen. Das Veranstaltungsprogreamm mit ca. 40 Veranstaltungen ist bekannt und ließ darüber hinaus auch offene Angebote wie „Raum der Stille“, Spielstationen und einen Bibelparcours zu. Bei der Logistik haben wir den Aufwand unterschätzt, sowohl in der Vorbereitung, als auch bei den Kosten. Die große Bühne (allein hierfür schlagen 24.177 Euro zubuche) hat sich bewährt. Die Teilnehmerzahl lag - trotz eines am Samstag und Sonntag (bis 11 Uhr) verregneten Wochenendes, das einen größeren Zulauf verhinderte - bei ca. 3.000 (Freitag ca. 1.000 / Samstag ca. 1.500 / Sonntag ca. 500), im Wesentlichen typisches Kirchentagspublikum. Durch die Öffentlichkeitsarbeit (Pressekonferenz im Vorlauf, begleitende und rückblickende Presseartikel) erreichten wir aber eine große Breitenwirkung weit über die Teilnehmer/innen hinaus. Leider waren wenig Kinder und Jugendliche zu erreichen, was aber verschiedene interne Gründe hat. Als Wirkungen nehmen wir eine Stärkung des Wir-Gefühls durch Beteiligung aller Gemeinden, Freude und Dankbarkeit bei den Aktiven, Begeisterung bei den Teilnehmenden und eine in die Großstadt ausstrahlende Öffentlichkeitswirkung wahr. Dekan Uli Seegenschmiedt Evang.-Luth. Prodekanat München-Nord