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Bis zu 2.500 Sänger können beim Pop-Oratorium Luther mitsingen.

  • Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler: „Ich schätze klassische Kirchenmusik. Ich liebe mindestens genauso Rock’n Roll. Der christliche Glaube ist kraftvoll – so, dass er Menschen Freiheit gibt, ihren Weg zu gehen, auch musikalisch.“
  • EKD-Botschafterin Margot Käßmann: „So etwas brauchen wir für das Reformationsjubiläum“.
Bis zu 2.500 Sängerinnen und Sänger können sich für das Pop-Oratorium „Luther – das Projekt der tausend Stimmen“ anmelden, das jetzt in München an den Start geht und 2017, im Jahr des 500. Reformationsjubiläums, in der Olympiahalle aufgeführt wird. Jeder, der gern singt, kann teilnehmen und damit ein außergewöhnliches Erlebnis mitgestalten, an dem auch Stars der Musical-Szene, ein Symphonie-Orchester und eine Band beteiligt sind. Bei einem Informationsabend in der Münchner Olympiakirche hat Dieter Falk, der die Musik für das Oratorium komponierte, das Projekt vor Chorleitern und anderen Interessierten bereits vorgestellt. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und die Evangelische Kirche in Deutschland sind Kooperationspartner des Münchner Projekts, das auch in anderen Großstädten aufgeführt wird. Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, die als Vertreterin des Schirmherrn und EKD-Ratsvorsitzenden Dr. Heinrich Bedford-Strohm das Projekt bei einem Pressegespräch vorstellte, sagte: „Ich selbst wurde mit Beatles, Stones, Kinks und Deep Purple groß. Daher freue ich mich sehr, dass meine Kirche auch diese Musikrichtung nutzt, um die Herzen der Menschen zu erreichen. Ich schätze klassische Kirchenmusik. Ich liebe mindestens genauso Rock’n Roll. Der christliche Glaube ist kraftvoll – so, dass er Menschen Freiheit gibt, ihren Weg zu gehen, auch musikalisch.“ Und Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CDU/CSU), ebenfalls Schirmherr des Events in Bayern, ließ ausrichten: „Das Leben und Wirken des Reformators Luther als Teil des christlichen Glaubens in die heutige Zeit zu übersetzen ist eine Herausforderung, die die Stiftung Creative Kirche hervorragend gemeistert hat. Tausende Sängerinnen und Sänger erfüllen das Pop-Oratorium dabei mit Leben und Begeisterung. Gemeinsames Singen und Musizieren macht sowieso Spaß. Und hier kann alle Welt sehen, dass der christliche Glaube lebendig ist und Lebenssinn gibt.“ Die Teilnahme am Pop-Oratorium ist unabhängig davon, ob man Mitglied in einem Chor ist oder als so genannter Einzelsänger ohne Chorzugehörigkeit mitmachen möchte. Auch die Frage, ob man Mitglied einer Kirche oder gar erfahrener Sänger ist, spielt bei der Beteiligung überhaupt keine Rolle. „Wir möchten Menschen attraktive Möglichkeiten anbieten, zu singen. Und Michael Kunze, der den Text für ‚Luther‘ geschrieben hat, hat das Thema Reformation so aufbereitet, dass es jedermann verstehen und die Bedeutung der Reformation für die heutige Zeit nachvollziehen kann“, sagte Marcel Volkmann, Projektleiter für das Pop-Oratorium bei der Stiftung Creative Kirche. Die Stiftung Creative Kirche aus Witten ist Veranstalter des Pop-Oratoriums. Anmeldung, Informationen und Tickets auf der eigenen Web-Site Pressemitteilung Johannes Minkus, 16.02.16
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