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Auch die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern ist auf der Weltausstellung vertreten. Sie lädt ein zu entdecken, was aus Wittenberg heraus in Bayern gewachsen ist. Sie spürt nach, wie die reformatorischen Entdeckungen von Freiheit und einem Menschen zugewandten Gott in Kirche, Kultur und Gesellschaft gewirkt haben und was sie heute in Bewegung setzen. Diese Highlights erwarten Sie auf dem bayerischen Stand in Wittenberg:
Reformanda immer neu
Die größte Krippe der Welt Als künstlerischer Einstieg dient die 80 Meter lange Große Krippe des Künstlers Martin Burchard. 2017 Holzstreben stehen für die Jahre seit Christi Geburt und bilden zusammen ein imposantes Kunstwerk. Es steht für die Menschwerdung Gottes als Kind in der Krippe und lädt dazu ein, historische Ereignisse in ihrem Zusammenhang zu sehen, bis hin zur Gegenwart.
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Reformation konkret Sechs bekannte und unbekanntere Persönlichkeiten aus Bayern zeigen, welche Impulse reformatorische Ideen gesetzt haben und was sie heute in Frage stellen. Wie hat sich durch die Reformation das Frauenbild gewandelt? Welche Auswirkungen hat lutherische Theologie auf die Politik? Wie ist Bayern mit der Welt verbunden? Und wie steht es heute um die Beziehungen zu anderen Kirchen? Von Olympia Morata, einer protestantischen Humanistin des 16.Jahrhunderts, bis hin zu Karl Steinbauer, Pfarrer im Nationalsozialismus, spannt sich ein weiter Bogen über viele spannende Fragen in Geschichte und Gegenwart.
Bild: Heinrich Böll Stiftung lizenziert durch CreativeCommons 2.0 zum Vergrößern bitte anklicken